Donnerstag, 16. September 2010
Reiter der Nacht
Zwölf Uhr - Mitternacht
Der Dämon in mir erwacht
Stille Nacht - Unheillige Nacht
Nur der Mond, der über mich wacht

Lass dich fallen in die Nacht,
bis der Morgen wieder erwacht

Reite weiter, reite fort
bis zum nächsten Ort
Ihm droht das Verderben -
sie werden alle sterben

Sterben muss auch ich irgendwann,
wenn ich erlöst bin von meinem Bann

Der Bann mir auferlegt von dem,
der mich einst geliebt

Hoch von seinen Thron lachte er auf mich herab:
"Der Fluch folgt dir bis in dein Grab"

An diesem Tag starb ein großer Teil von mir

Fortan ritt ich mit einem Keil in mir -
in mir und meiner nun schwarzen Seele
Ständig dieser Blutdurst in mir, den ich nicht mehr verhehle
Ich gehe jedem an die Kehle

In der Nacht,
in der ein Dämon in mir erwacht



Schlafe tief, schlafe ein, denn es könnte deine letzte Nacht gewesen sein
Schlafe tief, so schlaf doch ein, denn bald werd´ ich bei dir sein

Nun bin ich bei dir
Durst nach Blut

Wie du siehst geht es mir gut
Nur Mut

Folge mir in mein Gemach
Wie es geht siehst du nun

Ich brach
dir deine Knochen
Dabei hörte ich lautes Pochen
Dein Herz

Hämmern an der Tür
Sie sind dir gefolgt
- zu mir -

Zu mir und meinem Hassgesang
Nächte lang
sang ich diesen

Sie werden mich nicht kriegen

Nun steh´ ich hier an diesem Ort
Du bist hier - doch deine Seele fort
Doch nur ein weiterer Mord


Schon bald fängt es draußen an zu dämmern

Ich schlafe tief, schlafe ein
Vielleicht wird dies auch meine letzte Nacht gewesen sein ?

Die Nacht hat vollbracht was er von mir verlangte

Nennt mich die Person die zwischen Tod und Leben schwankte

Von Hassgesang aus meinem Mund jede Stund
// Stund um Stund//
reite ich weiter durch die Nacht
bis das Unheil ist vollbracht

Schön ist die Nacht,
wenn ein Dämon in mir erwacht
Ich kenne kein zurück,
muss kämpfen um jedes Stück
Was mir bleibt
ist die unendliche Einsamkeit



......

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